Montag, 24. November 2008

Teile der Union fordern weniger Umweltschutz wegen Wirtschaftskrise

Konjunkturkrise stoppt Klimaschutz (Berliner Zeitung)

Stimmt natürlich nicht. Also dass die Konjunkturkrise den Klimaschutz stoppt.

Ausschnitt:

In einem Brief an die Bundeskanzlerin forderte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), die CO2-Minderungsziele so zu gestalten, dass keine Arbeitsplätze gefährdet werden. Ähnlich äußerten sich der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) und sein niedersächsischer Kollege Christian Wulff. Das Bundesumweltministerium wies die Forderungen zurück. "Die Klimaschutzziele stehen nicht zur Disposition", sagte Ministeriumssprecher Jürgen Maaß der Berliner Zeitung. "Die Wirtschaftskrise birgt vielmehr gerade die Chance, umweltfreundliche Technologien konjunkturwirksam zu fördern. Fortschrittliche Teile der Wirtschaft haben das bereits erkannt", sagte Maaß. (Quelle: BerlinOnline.de)

Aber die Auftraggeber von Glos, Seehofer, Wulff und Müller verlangten halt, dass mal wieder gegen den Klimaschutz gewettert wird.

Ich freue mich schon auf die nächste Runde, in der dann aus der Union weitere Lobbyisten-Forderungen mit der Wirtschaftskrise begründet werden: Mehr Atomkraft wegen Wirtschaftskrise, strengere Asylpolitik wegen Wirtschaftskrise, Bundeswehr im Inneren wegen Wirtschaftskrise, Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems wegen Wirtschaftskrise und so weiter.

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