Insektizid: Tausende Bienenvölker bedroht (Zeit.de)
Die Bienen sterben anscheinend wegen eines neu (und falsch) eingesetztes Insektizids bei der Mais-Aussaat. Die Nebenwirkungen des Insektizids waren wohl nicht ausreichend bekannt oder wurden von der Herstellerfirma "Bayer Crop-Science" nicht ausreichend kommuniziert. Auf jeden Fall hatten viele Bauern keine Ahnung, wie sie die mit Insektiziden vorbehandelten Maiskörner richtig behandeln mussten bei der Aussaat.
Fehler im System, würde ich sagen.
Dienstag, 27. Mai 2008
Weil Bauern überfordert waren mit kompliziert zu behandelndem neuen Saatgut, mussten viele Bienenvölker sterben
Mittwoch, 16. April 2008
Globalisierter Mega-Kapitalismus: Casino-Spielchen mit dem Leben anderer Leute
Der Missbrauch der Freiheit (Rebellen ohne Markt)
Don Alphonso weist auf etwas hin, was in der aktuellen Berichterstattung vieler deutscher Medien häufig untergeht: Dass ein Großteil der rasch gestiegenen Lebensmittelpreise auf Spekulanten zurückzuführen ist, die auf der verzweifelten Suche nach sicheren Anlagemöglichkeiten die Grundnahrungsmittel als Spekulationsobjekt entdeckt haben.
Ausschnitt:
Links, unter den Bäumen liegt die Leiche von Ludwig Erhard, der wohl kaum einfach nur zugesehen hätte, wenn ganze Länder destabilisiert werden, indem Wirtschaftskriminelle und ihre de facto Kartelle nach der Pleite mit Immobilienkrediten jetzt bei Grundnahrungsmitteln ein neues Feld für ihre Verbrechen entdecken - weil es für sie Sicherheit bedeutet, weil man an ihren Waren kaum vorbei kommt. (Quelle: Rebellmarkt.Blogger.de)
Samstag, 9. Februar 2008
Schadinsekten resistent gegen Gentechnik-Baumwolle
Schadinsekten resistent gegen Gentechnik-Baumwolle (3Sat-Sendung "Nano")
DAS hätte ja NIEMAND gedacht! Nun sind die Insekten auch immun geworden gegen die Insektizide, die in gentechnisch veränderten Pflanzen direkt hergestellt werden. Die Folge: Die Pflanzen müssen mittlerweile die tausendfache Gift-Dosis produzieren, damit sie nicht von Insekten gefressen werden.
Aber ohne Gentechnik wären wir alle ja schon längst verhungert oder könnten uns keine Kleider (Baumwolle) mehr kaufen und lebten wieder wie im Mittelalter, vermute ich.
Mittwoch, 28. November 2007
Genmais: Ist EU-Kommission verlängerter Arm der Industrie?
Die Abstimmung über die Aufhebung des Genmais-Importverbots Österreichs zeigt die undemokratischen Strukturen der Europäischen Union und der WTO (NachDenkSeiten.de).
In vielen EU-Mitgliedsländern haben die nationalen Genehmigungsbehörden ernste Zweifel an der Sicherheit von Genmais. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) teilt diese Bedenken jedoch nicht. Die WTO will, dass die EU ihr Importverbot für Genmais aufhebt. Die EU übt Druck auf die Mitgliedsländer aus, ihre individuellen Genmais-Importverbote zurückzunehmen.
Man erkennt: Die Machtzentrale Europas liegt eindeutig in Brüssel. Und dementsprechend heiß geht es dort unter den Lobbyisten her. Selbst Volksentscheide in Österreich gegen den Genmais-Import können via Brüssel wieder außer Kraft gesetzt werden.
