So bleiben Sie AKW-Gegner (Taz.de)
Die Taz liefert einige Argumente gegen Atomkraft, lässt aber zwei wichtige Argumente weg: Dass der Brennstoff von Atomkraftwerken auch begrenzt ist und vor allem, dass die Förderung dieses Brennstoffes ebenfalls mit nicht unerheblichen Umweltrisiken verbunden ist. Interessant allerdings: Deutschland ist Stromexporteur und es könnten noch einige Atomkraftwerke abgeschaltet werden und Deutschland wäre immer noch Stromexporteur. Außerdem bedürfe es heute - gerade wegen des Anteils erneuerbarer Energien auf dem Strommarkt - einer flexibleren "Grundlast" als sie Atomkraftwerke technisch bereit stellen können. Lesenswert also.
Donnerstag, 10. Juli 2008
Argumente gegen Atomkraft
Dienstag, 24. Juni 2008
Atommülllager "Asse" mit geringer Halbwertszeit
Erhöhte Radioaktivität: Krisentreffen wegen Atommülllager Asse (Spiegel.de)
In dem ehemaligen Salzbergwerk werden schwache bis mittelstark radioaktive Abfälle "endgelagert". Solch eine Endlagerung soll die Umwelt eigentlich millionen Jahre schützen vor Radioaktivität. Nun gibt es schon nach 40 Jahren zehnmal höhere Strahlen-Werte als vorgesehen.
Montag, 21. Januar 2008
Korrupter Wolfgang Clement
Hinweise des Tages, 21. Januar 2008 (NachDenkSeiten.de)
Die NachDenkSeiten über die Empörung über Clements Lobbying für die Stromkonzerne und seinen Angriff gegen die SPD:
Leider mag kaum eine Zeitung die Dinge in der richtigen Reihenfolge und beim Namen zu nennen. Clement, wie auch eine Reihe anderer Politiker, haben bereits als aktive Politiker die Interessen bestimmter Unternehmen und Branchen vertreten. Der etwas naive Glaube, dass das, was für private Unternehmungen gut sei, auch immer für Deutschland gut sei, heißt schlicht Korruption, wenn Politiker sich nach Ausscheiden aus dem politischen Tagesgeschäft die in diesen Glauben getroffenen Entscheidungen in Form von diversen gut dotierten Posten in eben diesen Unternehmen bezahlen lassen. (Quelle: NachDenkSeiten.de)
Freitag, 7. Dezember 2007
Berliner IHK und Handwerkskammer fordern Enteignung von Stromkonzernen
Kampfansage an Stromoligopol (Junge Welt)
Ausschnitt:
Die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) und die Handwerkskammer fordern einen Baustopp für Projekte des Energiekonzerns Vattenfall Europe in der Bundeshauptstadt. Solange neue Anbieter am Markt keine Chance hätten, dürfe der Senat keine Kraftwerksneubauten von Vattenfall in Berlin genehmigen, sagte IHK-Präsident Eric Schweitzer am Donnerstag.
Um tatsächlichen Wettbewerb am deutschen Energiemarkt zu ermöglichen, müßte vor allem das Oligopol der vier Energiekonzerne RWE, E.on, Vattenfall Europe und EnBW zerschlagen werden. Denn abgeschriebene Kraftwerke ermöglichten den marktbeherrschenden Konzernen niedrigste Stromerzeugungskosten, die zu einer Blockade des Kraftwerksneubaus durch neue Anbieter führe, sagte Schweitzer weiter. Der Senat sollte sich daher auf Bundesebene für eine Verkaufsverpflichtung von Kraftwerkskapazitäten der "großen Vier" an neue Anbieter einsetzen. (Quelle: JungeWelt.de)
Kommunismus!!1!11
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Kommenden Samstag europaweiter Stromausfall wegen Aktion "Licht aus"?
Aktion "Licht aus" kann Stromnetz lahmlegen (Welt.de)
Das wär's doch. Und nachher kommen auf den für die Aktion verantwortlichen Springer-Verlag Schadensersatzklagen in Milliarden-Höhe zu und Bild würde endlich von der Bildfläche verschwinden.
Also sicherheitshalber am Samstag Abend Computer ausschalten, Wohnung gut vorwärmen und Kerzenvorräte anlegen.
