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Dienstag, 4. August 2009

Epochale Erfindungen: Sprache - Schrift - Buchdruck - Weblogs (Internet)

Die Blogosphäre ist der Albtraum für Kontrolleure (Welt.de)

Hätte nicht gedacht, dass ich mal einen Artikel von Alan Posener lobend verlinken würde.

Zitat:

Bloggen ist eine Informationsrevolution. Jeder kann sich ohne Hilfe eines Verlegers an ein Millionenpublikum wenden. Vielen passt das nicht – und daran scheiden sich die Geister. Denn die neue Technologie bedeutet – genau wie Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks – einen epochalen Machtwechsel. [...]

Jeder Journalist kennt das Phänomen, dass er erst beim Schreiben erkennt, was er sagen will. [...] Millionen Blogger bedeuten Millionen Menschen, die sich immerhin die Zeit nehmen, darüber klar zu werden, was sie eigentlich denken. Der Gewinn für den mentalen Aggregatzustand des Planeten dürfte immens sein. (Quelle: Welt.de)

Was natürlich noch nicht bedeutet, dass die realen politischen Machtverhältnisse sich dadurch bereits automatisch ändern zu Gunsten von mehr Mitbestimmung der Bürger. Aber es ist ein Anfang.

Montag, 29. Juni 2009

Fragen nach Unstimmigkeiten im Lebenslauf machen SPD-Kandidatin nervös: NRW-SPD-Spitzenkandidaten Kraft geht mit Abmahnung gegen kritisches Weblog vor

(Via Datenschutz-Blog) SPD-Spitzenkandidatin Kraft gegen Ruhrbarone (Ruhrbarone.de)

Die SPD-Spitzenkandidatin Kraft schickt ihren Anwalt los und erteilt dem Weblog "Ruhrbarone.de" eine kostenpflichtige Abmahnung, weil Ruhrbarone.de auf Unstimmigkeiten im Lebenslauf von Kraft hingewiesen hat.

Zitat:

Ich werde die Unterlassungserklärung nicht unterschreiben. Ich wage die juristische Auseinandersetzung. Es liegt an Hannelore Kraft, ob sie mich jetzt verklagt. Wenn ich bestraft werde, weil ich danach frage, ob der Lebenslauf von Hannelore Kraft verändert wurde, weil ihr alter Arbeitgeber in einen Förderskandal verwickelt war. Dann muss ich halt bestraft werden. (Quelle: Ruhrbarone.de)

Dienstag, 16. Juni 2009

Gesammelte interessante Twitter-Nachrichten zu den Unruhen in Iran

The Daily Dish (Andrew Sullivan, The Atlantic)

Andrew Sullivan sammelt die wichtigsten Twitter-Nachrichten von Twitterern im Iran. Jeder, der Twitter nur ein paar Minuten verfolgt hat, wird bereits von Andrew Sullivans Arbeit gelesen haben, aber schadet ja nicht, sein Weblog hier auch noch einmal zu verlinken. Für alle, die Twitter weiterhin "radioaktiv" finden und sich an diesen "SMS-Nachrichtendienst" (O-Ton von Tom Buhrow) nicht rantrauen.

Montag, 11. Mai 2009

Kulturkrise durch anonyme Meinungsäußerungen von Laien im Internet

User-generated Nonsense (Telepolis.de)

Ein Professor für Wirtschaftsinformatik (gelernter Germanist und Philosoph) macht sich Sorgen über die Qualität von Literatur-Rezensionen im Internet. Ich hatte neulich erst genau auf dieses immense Qualitäts-Problem hingewiesen.

Dieses Problem zum Thema zu machen, ist äußerst löblich, denn es gibt viele schlechte Literatur-Rezensionen. Besonders im Internet. Denn da ist es ja mittlerweile, also seit kurzer Zeit, Sitte geworden, also wenn man das überhaupt "Sitte" nennen darf, dass jeder, wirklich jeder, jeder, der gerade erst Schreiben gelernt hat, etwas reinschreibt. Also in das Internet was reinschreibt. Einfach so. So wie ich hier jetzt gerade. Aber ich mache ja keine Literatur-Rezension hier. Also darf ich wohl weiterschreiben. Hoffe ich. Der Herr Professor war gerade nicht zu erreichen. Konnte ihn also nicht um Erlaubnis fragen. Naja. Also der Herr Professor beschwert sich ja auch nur über diese ganzen schlecht gemachten Literatur-Rezensionen. Oder besser "Rezensionen". Mit Anführungszeichen. Im Internet. Furchtbar. Aber lesen sie selbst:

Leider verleiht das Web 2.0 den ganz unterschiedlichen Stimmen eine ähnliche Bedeutung. Wenn Marcel Reich-Ranicki oder Joachim Kaiser und ein literarischer Laie ein Buch besprechen und dessen Titel oder den Namen des Autors erwähnen, werden die Beiträge von der Suchmaschine unter- und damit nebeneinander gelistet. Bei unbekannten Autoren fallen einzelne Aussagen von Laien durchaus ins Gewicht. Und bei bekannten macht es die Masse. (Quelle: Telepolis.de)

Gut, äh, man könnte jetzt natürlich speziell nach Rezensionen von Reich-Ranicki suchen. Dann bräuchte man diese Massen an Nicht-Reich-Ranicki-Rezensionen nicht weiter zur Kenntnis zu nehmen. Aber:
Was im Web liegenbleibt, tritt sich fest. (Quelle: Telepolis.de)

Das ist eben das Problem. Selbst wenn man nicht danach sucht, es steht eben doch im Internet. All das Schlechte. Und verschmutzt dann da das Netz. Gammelt vor sich hin. Ignorieren hilft da nicht. Das Zeug geht von alleine nicht wieder weg!

Noch schlimmer als die mindere Qualität der vielen Pseudo-Literatur-Rezensionen im Internet, die von Uneingeweihten geschrieben werden, die noch nicht einmal ahnen, dass es eine spezielle Sprache gibt für Rezensionen, die man erst mühsam über Jahre hinweg lernen muss, ist aber, dass viele Internetschreiberlinge die absolut unverschämte Angewohnheit haben, anonym zu schreiben.

es ergibt sich ein Ungleichgewicht der Namen, ein unseliges Verhältnis zwischen dem anonymen Rezensenten und dem genannten Schriftsteller. Solche Ungleichgewichte werden wesentliche Errungenschaften des Rechtsstaats auf die Dauer zerstören: Die scheinbare, grenzenlose Meinungsfreiheit wird die echte Meinungsfreiheit aushöhlen und zusammenstürzen lassen. Die Aufsichtsbehörden der Länder hätten die Pflicht, auf Meldungen zu reagieren und die Betreiber der Plattformen und Blogs auf ihre Pflicht aufmerksam zu machen; die Betreiber der Plattformen hätten die Pflicht, ihre Angebote zu sichten und die Betreiber der Blogs auf ihre Pflicht aufmerksam zu machen. Es existieren in diesem Bereich genügend Gesetze, Regelungen und Pflichten, für die sich allerdings nicht wirklich jemand interessiert. Die Verwaltungen des Rechtsstaats verwalten den Rechtsstaat; dessen Grundlagen und Ideale sind ihnen egal. Doch selbst mit dem Verwalten wollen oder können sie nicht nachkommen. Der Rezensentenmob, zu dem die Laien im Web immer wieder werden, durchbricht die Schranken. (Quelle: Telepolis.de)

Kurz: Wer frei im Netz und anonym seine Meinung sagt, ist nach Ansicht dieses Professors ein Rechtsbrecher. Außer natürlich, der anonyme Rezensentenmob rezensiert nur Bücher eines Autors, der selbst unter Pseudonym schreibt, vermute ich. Da wäre das geheimnisvolle Gleichgewicht, das laut Professor wieder hergestellt werden soll, wohl nicht gestört.

Leider gilt diese Rechtsauffassung, dass anonyme Meinungsäußerungen etwas Gefährliches sind, nicht überall auf der Welt. In den unzivilisierten USA gibt es sogar ein verfassungsmäßig festgeschriebenes Recht auf anonyme Meinungsäußerung. Aber die USA waren bekanntlich schon immer der Ursprung von Barbareien wie beispielsweise der ekelhaften Popkultur, des Fastfoods, der Fox-News und der modernen Demokratie (gut, das stimmt jetzt alles nicht hundertprozentig, aber die USA haben bei der Entwicklung dieser Dinge ganz bestimmt eine nicht gerade kleine Rolle gespielt).

Aber der Herr Professor lebt ja in Europa. Hier gelten andere Qualitätsmaßstäbe. Hier soll das Internet jetzt wieder rein werden, zumindest frei von entarteten Literatur-Rezensionen. Der Herr Professor weiß auch wie:
Die Verschmutzer des Internets müssen wissen, was sie tun; und wenn sie wissen, was sie tun, müssen sie die Konsequenzen tragen. Die Benutzer müssen wissen, was sie vor sich haben; und wenn sie es wissen, müssen sie nachdenken und handeln. Beispielsweise können sie - eine mögliche zweite Antwort - versuchen, die anonymen Blogger und Blogs selbst zum Thema zu machen. In der Masse sind diese stark, in der Anonymität, aber wehe, man bespricht ihre Angebote und Beiträge. [...]

Das wäre sie endlich, die Selbstreinigungskraft des Internets. (Quelle: Telepolis.de)

Ja, dann mal frisch ans Werk. Reinigen wir das Internet.

Und ich dachte immer, ich könnte den Schwachsinn im Internet einfach ignorieren. Deswegen hatte ich fast auch schon vor, des Herrn Professors Artikel gar nicht zu erwähnen. Aber er sagt ja selbst, dass man so etwas nicht ignorieren darf, sondern darauf hinweisen muss, es zum Thema machen muss, solche Beiträge und Angebote besprechen muss, um das Internet zu reinigen.

Freitag, 8. Mai 2009

Zehn Thesen, warum deutsche Blogs nicht funktionieren

Zehn Thesen, warum deutsche Blogs nicht funktionieren (Süddeutsche.de)

Keine Bange, das ist nicht das übliche Weblog- und Internet-Bashing der Süddeutschen Zeitung.

Zitat:

In den USA beeinflussen Blogs Präsidenten-Wahlen. In Deutschland sind Blogger Randfiguren. Aber warum? Antworten des erfolgreichen US-Bloggers Felix Salmon. [...]

10. Die Deutschen nehmen ihre Ferien extrem ernst. Der Blogger kennt keine Ferien. (Quelle: Sueddeutsche.de)

Die Thesen haben alle einen zutreffenden Kern und sind - so verstehe ich den Text - natürlich bewusste Übertreibungen und Zuspitzungen.

Montag, 4. Mai 2009

Sinnkrise ereilt nun auch die, die bislang unter einem Stein schliefen: Kolumnist der Taz beschwert sich über die große Konkurrenz im Internet

Älter werden: Der Wahnsinn aller (Taz.de)

Taz-Kolumnist K.-P. Klingelschmitt beschwert sich in seiner Kolumne, dass im Internet sich jeder in seiner eigenen Kolumne (sprich in seinem Blog, Twitter-Feed, Forum) über alles mögliche beschweren kann.

Was beweist, dass man nicht viel Grips benötigt, um bei der Taz Kolumnist sein zu dürfen. Was wiederum beweist, dass eine Kolumne in einer Tageszeitung nicht per se intelligenter ist als irgend so ein Weblog im Internet.

Freitag, 20. März 2009

Berichterstattung über Amoklauf: Verachtung in den Weblogs gegenüber den Medien

Unsere Weblog-Kolumne: Amokläufer! Schneller, schneller! (Netzeitung.de)

Die wöchentliche Kolumne "Blogblick" bei Netzeitung.de trägt noch einmal interessante Wortmeldungen aus der Blogosphäre in Bezug auf die gefakte Amokankündigung im Imageboard Krautchan zusammen.

Sehr lesenswert!

Zitat:

"[...] 4. Person D findet auf Krautchan den besagten Screenshot und hält ihn für echt, obwohl der Originalbeitrag, der offensichtlich als Vorlage gedient hat, noch auf der Site abrufbar ist und völlig anders aussieht. Ungeachtet der Tatsache, dass Krautchan als Quelle für beliebige Informationen ungefähr so glaubwürdig ist wie das MAD-Magazin oder Titanic, meldet er seinen Fund der Polizei.
5. Die Polizei nimmt grundsätzlich alles ernst.
6. Polizei und Presse scheinen sich darüber einig zu sein, dass man zuerst veröffentlichen und dann (vielleicht) Fragen stellen sollte. Scheinbar handelt es sich um eine dringende Angelegenheit, obwohl der Täter längst nicht mehr unter uns weilt und die Betroffenen genug Sorgen haben.
7. Nichtsahnenden Bernds fällt die Kinnlade herunter, als plötzlich ein hochrangiger Politiker in der Tagesschau einen Text mit üblichem Krautchan-Slang verliest." [...]

Angesichts dieser Pannenhäufung, die wir Presse nennen und die wirkt, als hätten sich die Einwohner Schildas zum lustigen LSD-Essen im Mondenschein getroffen, erstaunt es nicht, dass aus den Blogs die Verachtung zu Artikeln gerinnt. (Quelle: Netzeitung.de)

Mittwoch, 11. März 2009

Alle Parteien Italiens versuchen derzeit freie, anonyme Meinungsäußerungen im Internet zu verbieten

Italian bloggers call for support from around the world to fight blogger-licensing in Italy (BoingBoing.net)

Ein Artikel von Beppe Grillo auf Englisch, der darstellt, wie die gesamte italienische Politik von Links bis Rechts derzeit in verschiedenen Gesetzesvorhaben versucht, anonyme Meinungsäußerungen im Internet in Italien in unterschiedlicher Weise zu behindern oder gar unter Strafe zu stellen.

Italien wird immer mehr zu einem ernsten Problemfall.

Freitag, 27. Februar 2009

Neues Fotoblog von Zeit.de

Fotoblog (Zeit.de)

Zeit.de hat seit einigen Tagen ein Fotoblog.

Aus der Selbstbeschreibung:

Bilder erzählen Geschichten. Und oft, davon sind wir überzeugt, erzählt nichts eine Geschichte so gut wie ein Bild. Im Fotoblog von ZEIT ONLINE werden wir in lockerer Taktung Bilder zeigen und diskutieren, die uns ins Auge gefallen sind - die über den Tag hinaus etwas zu sagen haben. Darüberhinaus möchten wir Ihnen zeigen, wo sonst im Netz sehenswerte Fotografie zu finden ist, auch wo journalistische “Bildarbeit” neu gedacht und erfunden wird. (Quelle: Blog.Zeit.de/Fotoblog)

Vorbild im weitesten Sinne ist wohl "Bigpicture" vom Boston Globe.

Samstag, 8. Dezember 2007

Direkte Kommunikation mit dem Wähler ist in einer Parteiendemokratie nicht so wichtig

meineUmfallerpartei.net (Hanno's Blog)

Ausschnitt:

Die FDP und die SPD probieren sich in Politik 2.0. [...] Wetten, dass bei den meisten nach dieser Wahl stehen wird, was schon bei Brigitte Zypries im Blog stand, als das letzte mal eine Wahl vorbei war:

"Leider ist es mir aus Zeitmangel momentan nicht möglich, meinen Blog weiterzuführen. Ich werde aber versuchen, ab Sommer 2006 wieder Zeit für Aktualisierungen zu finden."

Dazu kam es nie. Inzwischen ist ihr Blog, das kein Wahlkampfinstrument war, gelöscht. (Quelle: Hanno.de)

Der wenig interessierte Gebrauch der neuen Internet-Kommunikationsmöglichkeiten mit den Wählern entlarvt, wie wenig ehrliches Interesse unsere Politiker am Wähler haben. Das Desinteresse der Politiker ist jedoch völlig logisch. Für die Politiker ist die Partei das Wichtigste und nicht der Wähler. Das hängt mit unserer Parteiendemokratie zusammen.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Meinungsfreiheit in Deutschland nur für Reiche oder Anonyme?

Presserecht für Anfänger und Fortgeschrittene (Mein Parteibuch)

"Mein Parteibuch" urteilt, dass es in Deutschland keine wirkliche Meinungs- und Pressefreiheit gibt:

Schlecht an dem Upload-Beitrag ist [...], dass der bloggende Rechtsanwalt Thomas Schwenke [...] so tut, als gäbe es im deutschen Äußerungsrecht irgendwelche Anzeichen von Rechtsstaatlichkeit.

Das Begreifen der Auswirkungen der Kombination von gewillkürten Streitwerten, fliegendem Gerichtsstand und Buskeismus ist dann sicherlich den Fortgeschrittenen vorbehalten. [...]

Unter seinem eigenen Namen zu publizieren ist in Deutschland für diejenigen kein Problem, die soviel geld wie Reinhard Mohn oder Stefan von Holtzbrinck haben, denn für den sind 100.000 Euro Streitwert für einen falschen Link oder ein unbedachtes Wort kein Problem. Wer nicht soviel Geld hat und Texte oder Bilder unter seinem Namen veröffentlichen möchte, der sollte seine Meinung für sich behalten, auf unmoderierte Kommentare verzichten und entweder darauf hoffen, dass niemand liest, was bei ihm veröffentlicht wurde oder peinlichst genau darauf achten, keinem Ganovem aus Versehen auf den Schlips zu treten. (Quelle: Mein-Parteibuch.com)

Sonntag, 2. Dezember 2007

Folter ist nicht schön - also werden Beweisvideos über Folter in Ägypten von Youtube gelöscht

YouTube pulls plug on Egypt activist over brutal videos (Guardian).

Ausschnitt:

The video-sharing website YouTube today suspended the account of a prominent Egyptian anti-torture activist who posted videos of brutal behaviour online.

Wael Abbas said some 100 images he had uploaded to the site were no longer accessible to users due to "complaints about the content". (Quelle: Guardian.co.uk)

Youtube und Google wollen halt ein adäquates Umfeld für Online-Werbung bieten. Und da stören Videos, die zeigen, wie staatliche Behörden in Ägypten foltern, natürlich nur. Außerdem steht ja Weihnachten vor der Tür und so.

Mal sehen, ob Youtube ähnlich verfährt, wenn mal wieder Videos über Polizeigewalt in Los Angeles kursieren.

Welche alternativen Möglichkeiten gibt es, um politisch brisante Videos sicher vor Löschung ins Netz zu stellen? Mir fallen da eigentlich nur die dezentralen Tauschbörsen ein. Oder?

Samstag, 1. Dezember 2007

Vorsicht, Weblogs schaden ihrer Ignoranz

Dieses Blogdings von man so viel hoert (Don Dahlman in seinem Blog "Irgendwas ist ja immer")

Ausschnitt:

Blogs und das Internet haben mich dazu bewogen, mir Gedanken über Dinge zu machen, die mich vorher nicht mal ansatzweise interessierten. Was auch daran lag, dass ich sie nicht wahrgenommen habe, weil sie in den Medien nicht stattfanden. Ich habe in den letzten Jahren mehr über das System "Journalismus" verstanden, als in den Jahren zuvor. Und ich sehe eine wage Chance, dass die Berichterstattung in den Blogs dem klassischen "Häppchen Journalismus" ein Ende bereiten werden. Wer gelesen werden will, der braucht gute Inhalte, wer nur "Klickstrecken" wie die SZ anbietet, wird (hoffentlich) bald untergehen. (Quelle: Don.Antville.org)