(Via Wirres.net) Leistung nur gegen Geld (Tagesspiegel.de)
Noch so ein mit Lügen vollgestopfter Artikel über die Piratenpartei.
Ich muss zugeben, dass mich die Piratenpartei als solche nicht soooo sehr interessiert. Aber ich mag es nicht, wenn man mich bescheißt. Und Joachim Huber bescheißt und belügt seine Leser in seinem Artikel ganz bewusst. Das ist kein Versehen, keine mangelnde Recherche. Das geschieht in voller Absicht. Und so etwas finde ich nur ekelhaft.
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Der neue Todfeind der deutschen Medien: Die kleine Piratenpartei
Dienstag, 9. Juni 2009
Ein Lügenstück über die Piratenpartei bei Süddeutsche.de
Wahlerfolg der Piratenpartei: Aller Welt Feind (Süddeutsche.de)
Frei von sowas wie Fakten und Wahrheit, fabuliert sich ein gewisser Thomas Steinfeld bei Süddeutsche.de etwas über die Piratenpartei zusammen.
Und wieder ein herber Schlag für den Mythos von den sogenannten "Qualitätsmedien", deren Existenz ja durch das Internet und die Raubkopierer angeblich so bedroht sei. Bei solchen Lügenstücken wie dem von Thomas Steinfeld fallen mir jedoch noch andere Gründe ein, warum die Existenz dieser "Qualitätsmedien" bedroht ist. Vielleicht, weil immer mehr Leute auf diese Art von "Qualitätsmedien", auf diese Art von lügnerischer Propaganda scheißen?
Am perfidesten ist natürlich Steinfelds Frage ganz zum Schluss des Artikels:
Nur - wo sind die neuen Seemächte im Internet? (Quelle: Sueddeutsche.de)
So, als ob nicht gerade überall auf der Welt die Urheberrechte-Verwerter-Industrie (Musikindustrie, Filmindustrie, Verlage) erfolgreich durch massive Lobbyarbeit Gesetze zu ihren Gunsten durchgesetzt hätte und dabei Verbraucherrechte und Bürgerrechte beschnitten wurden. Die "neuen" Seemächte sind die alten.
Nachtrag: Thomas Knüwer kommentiert den Süddeutsche.de-Artikel von Thomas Steinfeld ebenfalls: Ein Skandal namens Demokratie.
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